G5 Logo G6 Logo G5 >> G6 Logo right-arrow-double left-arrow right-arrow menu close calendar list right-arrow2 left-arrow2 letter phone search DE FR AT CH IT

Diabetes & Depression – ein gefährlicher Teufelskreis

von Dexcom Redaktion

Diabetes & Depression – ein gefährlicher Teufelskreis

Jeder, der schon einmal vom Arzt eine unangenehme Diagnose erhalten hat, kennt dieses Gefühl der Überforderung und auch die Angst, die plötzlich den Nacken hochkriecht. Werde ich die Krankheit in den Griff bekommen? Bin ich stark genug? Werde ich die Therapie vertragen? Vielleicht können Sie sich auch noch gut daran erinnern, wie Sie sich bei der Diagnose „Diabetes“ gefühlt haben – auch, wenn es sich vielleicht nicht um Sie selbst, sondern „nur“ um ein Familienmitglied oder einen engen Freund gehandelt hat.

24/7 – Diabetes ist ein Dauerjob

Bei vielen Menschen mit Diabetes ist der Stress zunächst besonders groß. Denn nach dem ersten Schock wird Ihnen schnell bewusst, dass sie es von nun an mit einer chronischen Krankheit zu tun haben, die sie ein Leben lang begleiten wird. Ebenso schnell machen sie die Erfahrung, dass die richtige Einstellung des Blutzuckers nicht mal so eben erledigt ist – vielmehr ist es oft ein langwieriger Prozess: Man muss Abschied von liebgewonnenen Gewohnheiten nehmen, wird angehalten, mehr Sport zu treiben, muss aufs Essen achten, Blutzucker messen, sich dafür viele Male am Tag in die Fingerbeere stechen, Insulin spritzen und, und, und … Diabetes ist ein Dauerjob, bei dem es weder Feierabend noch Urlaub gibt! Dazu kann sich auch noch ständige Angst gesellen. Angst vor Unterzuckerungen, vor den Spätfolgen und davor, etwas falsch zu machen. Eltern eines Kindes mit Diabetes treiben natürlich noch ganz andere Sorgen um. Sie empfinden die Krankheit als eine große Belastung für die Familie.

Spielen Sie mit offenen Karten!

Kein Wunder, dass das die Psyche angreifen kann. Bei manchen geht die Belastung so tief, dass sie zur Krankheit wird. . Etwa jeder Zehnte hat damit zu kämpfen.[1] Für den Arzt ist das Problem allerdings oft schwer zu erkennen, da die Patienten meist nur über Müdigkeit oder Schlafstörungen klagen. Über ihre Gefühle reden sie nur sehr selten. Ein gefährlicher Teufelskreis, denn eine unbehandelte Depression kann zu einer Verschlechterung der Zuckerwerte führen, weil die Patienten den Anforderungen der Diabetes-Behandlung weniger gut gerecht werden. Sie ernähren sich oftmals ungesünder, sind nachlässiger mit sich selbst und bewegen sich insgesamt weniger. Dabei lässt sich eine Depression recht erfolgreich behandeln, wenn sie als solche erkannt wird. Etwa mit einer speziell auf Menschen mit Diabetes zugeschnittenen Verhaltenstherapie. Deshalb sollten Diabetes-Patienten beim Arzt immer mit offenen Karten spielen, wenn sie typische Symptome wie dauerhaft gedrückte Stimmung, Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen oder Ruhelosigkeit bei sich feststellen.

Sicherheit beruhigt die Psyche

Und was können Sie selber tun? Die Erfahrung zeigt: Wissen beruhigt die Psyche. Wer gut geschult ist, hat seine Zuckerwerte meist deutlich besser im Griff. Auch ein Hobby, bei dem man richtig gut abschalten kann, sorgt für seelisches Gleichgewicht. Je nach persönlichen Vorlieben können das zum Beispiel Entspannungstechniken, Sport, Singen im Chor oder Malerei sein. Außerdem ist es sinnvoll, sich regelmäßig mit anderen Menschen mit Diabetes auszutauschen, etwa in einer Selbsthilfegruppe.

 

Ein ganz wichtiger Aspekt ist das Gefühl der Sicherheit. Weiß ein Mensch mit Diabetes, dass er rechtzeitig vor einer Unterzuckerung gewarnt werden kann, ist ihm eine große Sorge genommen. Gelassener kann er auch sein, wenn er seine Werte ständig im Blick hat, ohne sich jedes Mal dafür in den Finger piksen zu müssen[2]. Und natürlich, wenn er die Gewissheit hat, dass die Werte auch verlässlich sind. Das alles bieten rtCGM[3]­Systeme wie das Dexcom G6 – und damit eine gute Voraussetzung für ein optimales Diabetes-Management und für eine stabile Psyche.

 

Quellen:

[1] Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG): Menschen mit Diabetes leiden doppelt so häufig an Depressionen. https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/menschen-mit-diabetes-leiden-doppelt-so-haeufig-an-depressionen.html. Zugriff am 14.06.2020.

[2] Wenn die Warnungen zu den Gewebeglukosewerten und die Messwerte auf dem G6-System nicht den Symptomen oder Erwartungen entsprechen, sollte der Patient ein Blutzuckermessgerät verwenden, um Behandlungsentscheidungen zu seinem Diabetes zu treffen.

[3] Real-Time-Glucose-Monitoring, dt:. kontinuierliche Gewebeglukosemessung in Echtzeit

 

LBL019378 Rev001

Zurück