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„Diabetes ist ein Teil von mir, ich habe mich nie krank gefühlt.“ 5 Fragen an Dexcom-Warrior und Profi-Sportler Jan Neuenschwander

von Dexcom Redaktion

Wer den Schweizer Dexcom-Warrior und Profi-Eishockeyspieler Jan Neuenschwander übers Eis kurven sieht, kommt garantiert nicht auf die Idee, dass er seit frühester Kindheit mit Diabetes Typ 1 lebt. Im Interview erzählt er uns über seine große Leidenschaft für Sport und verrät uns, was er tut, um bei großer körperlicher Belastung Hypoglykämien vorzubeugen. Wirklich inspirierend, wir bedanken uns sehr für die spannenden Einblicke!

Wie war es für Dich als Kind und Jugendlicher mit Diabetes?

Als ich die Diagnose Diabetes Typ 1 bekam, war ich vier Jahre alt. Allzu viele Erinnerungen habe ich nicht mehr, aber gewisse Bilder aus dem Krankenhaus haben sich schon im Gedächtnis eingebrannt. Meine Eltern mussten zu Beginn einen großen Teil der Therapie sicherstellen und mir viel helfen. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich anders bin. Ich konnte alles tun, was auch die anderen taten, ich hatte einfach mein Blutzuckermessgerät dabei. Ich kam sehr gut durch meine –  sehr schöne – Kindheit. Als ich zwölf oder 13 Jahre alt war, gab es aber schon Phasen, in denen ich mich gefragt habe: Warum habe ausgerechnet ich diese Krankheit? Das waren schwierige Momente, in denen vor allem meine Mutter mich sehr unterstützt und aufgebaut hat. Ich glaube, jeder Diabetiker kennt solche Situationen.

Was ist Deine Motivation für den Profisport?

Meine Mutter kommt aus Schweden; dieses Land war sehr gut sowohl im Eishockey als auch im Langlauf – ich hatte in beiden Sportarten meine Vorbilder. Ich musste mich mit der Zeit zwischen den beiden entscheiden und habe Eishockey gewählt. Hockey ist eine Teamsportart und ich habe mit den Jungs mehr Spaß. Die Kollegen im Hockey sind mit ein Grund, warum es mich gepackt hat! Mit 17 Jahren hatte ich die ersten Einsätze in der höchsten Liga der Schweiz, beim HC Davos. Mit 20 zog ich nach Zürich, mit den ZSC Lions wurde ich Cupsieger und Schweizer Meister.

Machst Du noch andere Sportarten neben dem Eishockey?

Ich bin in Davos im Kanton Graubünden in den Schweizer Alpen aufgewachsen. Wintersportarten liegen mir. Noch vor dem Hockey bin ich Ski gefahren. Mir gefallen viele Sportarten, beispielsweise auch Biken. Im Sommer hatten wir Corona-bedingt eine Trainingspause und da galt es natürlich, fit zu bleiben. Heute habe ich – neben zwei Matches – sechsmal Training pro Woche. Verschiedene Sportarten haben einen unterschiedlichen Einfluss auf den Diabetes, aber ich habe mich nie eingeschränkt gefühlt.

Stichwort Hypoglykämie: Was machst Du vor dem Training oder einem Spiel, um Unterzuckerungen zu vermeiden?

Ich kontrolliere den Zucker schon etwa ein bis zwei Stunden vor der Belastung und passe meine Ernährung an. Esse eher mehr Kohlenhydrate und gebe mir dafür weniger Insulin als normal, so dass der Zucker ein wenig ansteigt und ich ein kleines Polster habe. Außerdem wird, je nach Belastung und Sportart, die Basalrate schon ca. 30 Minuten vor der Belastung reduziert.

Du bist nicht nur Dexcom G6 Verwender, sondern hast auch eine Insulinpumpe. Wie hilft Dir die Pumpe dabei, Unterzuckerungen möglichst zu vermeiden?

Die Pumpe unterstützt mich insofern, dass ich mit ihrer Hilfe einfach die Basalrate anpassen oder die Pumpe allenfalls abstellen kann vor der Einheit. Sie hilft, mir flexibel zu sein.

 

 

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Quellen:

LBL020508 Rev001

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