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"Erfolgreich im Profisport trotz Typ-1-Diabetes! Dexcom Warrior Timur Oruz zeigt, was mit der Diagnose alles geht"

von Dexcom Redaktion

„Hi, ich bin Timur Oruz, bin 26 Jahre jung und habe seit meinem sechsten Lebensjahr Typ-1-Diabetes. Ich studiere Medizin und bin Hockeynationalspieler. 2016 war ich mit meiner Mannschaft bei den Olympischen Spielen erfolgreich und habe dort die Bronzemedaille gewonnen. Aktuell bereite ich mich wieder auf die Olympiade in Tokio vor.“

Dass Timurs Alltag etwas anders verläuft als der anderer Mittzwanziger, kann sich nach dieser Einführung sicher jeder bestens vorstellen. Und auch, dass es in seinem Leben bei weitem nicht nur um Diabetes geht. Vielmehr zeigt Timur der Welt durch seine positive Energie und seine Leistungen eindrucksvoll, was mit dieser Diagnose alles möglich ist. Wir sind deshalb sehr stolz und glücklich darüber, dass er Teil unserer Dexcom Warrior Community ist und seine Erfahrungen mit Sport und Diabetes nutzt, um anderen Menschen mit Diabetes Mut zu machen. „Ich hatte immer große sportliche Ziele. Schon als kleiner Junge wollte ich irgendwann zu Olympia. Auf manchen Umwegen habe ich das geschafft und der Diabetes hat mich eigentlich nie eingeschränkt. Ganz im Gegenteil – ich bin der festen Überzeugung, dass er mir zum Teil auch in der menschlichen Entwicklung geholfen hat, was Disziplin und Ehrgeiz angeht. Auch, was das Gefühl für den eigenen Körper betrifft. Denn ich bekomme ständig Feedback über meinen Diabetes.“"

Gutes Diabetesmanagement hilft, das Leben freier zu gestalten

Seine absolute Leidenschaft, der Hockeysport, spielt für Timur eine zentrale Rolle, seit er drei Jahre alt ist, und bestimmt heute maßgeblich seinen Tagesrhythmus. Je nachdem, ob er sich gerade auf ein wichtiges Spiel vorbereitet oder es „nur“ (sein Wortlaut!) eine deutsche Meisterschaft und Champions League gibt, trainiert er bis zu dreimal am Tag: „Ich starte meist schon um sieben oder acht Uhr mit der ersten Trainingseinheit. Mittags kommt dann die zweite und abends häufig noch eine dritte.“ Wer Timur zusieht – egal ob beim Kraftraining oder auf dem Feld – und ihn nicht kennt, kommt im Traum nicht darauf, dass er Typ-1-Diabetes hat. Wer sich auskennt, bemerkt es vielleicht an seinem Dexcom G6-Sensor, den er am Oberarm trägt. Oder möglicher Weise auch an einem der Momente, in denen Timur wegen einer Unterzuckerung kurz das Feld verlässt.

Denn selbst so ein erfahrener Profisportler wie Timur unterliegt natürlich den Höhen und Tiefen, die ein Diabetes mit sich bringen kann. „Auch während eines Spiels passiert es mir leider immer wieder mal, dass mein Zucker zu niedrig ist. Das spüre ich direkt, mein Körper zeigt mir das: Ich werde zittriger, bekomme nicht mehr so gut Luft und alles wird anstrengender. Ich bin unkonzentrierter und meine Leistung lässt nach. Das nervt mich natürlich im ersten Moment. Andererseits ist das natürlich eine absolute Indikation, direkt dagegenzuwirken.“ Für sein anspruchsvolles Diabetesmanagement verwendet er das Dexcom G6 System: „Seit ca. einem Jahr nutze ich das Dexcom G6 und bin total happy, weil meine Werte im Hintergrund gemessen werden, ich eine Frühwarnfunktion habe und beispielsweise 20 Minuten vor Unterzuckerungen gewarnt werde. So bekomme ich ein Gefühl von Sicherheit und Entspannung, damit ich mich voll auf andere Herausforderungen wie zum Beispiel das Hockeyspiel oder mein Studium konzentrieren kann und mir keine Sorgen machen muss im Hinblick auf meine Zuckereinstellung.“

Rückschläge gehören einfach dazu – daraus lässt sich lernen

Top Glukosewerte sind für Timur ebenso gesetztes Ziel, wie eine gute Performance im Training oder im Studium. Dafür gibt er täglich alles! Und dazu gehört auch, immer wieder mit Rückschlägen umgehen zu können: „Anfang des Jahres musste ich einen sportlichen Rückschlag hinnehmen. Ich habe mich am Knie verletzt, mir den Außenmeniskus gerissen. Und Rückschläge mit dem Diabetes gibt es bei mir leider auch. Sowohl im Sport als auch im Studium ist es für mich extrem wichtig, immer 100 % zu geben und erfolgreich zu sein. Im Sport will ich natürlich möglichst alles gewinnen. Und im Studium will ich die Klausuren bestehen, und zwar bestenfalls gut. Aber da muss man natürlich realistisch sein. Wir gewinnen nicht jedes Spiel mit der Mannschaft, und ich bestehe nicht jede Klausur. Viel wichtiger ist es für mich, daraus zu lernen, mit Rückschlägen umzugehen und es das nächste Mal besser zu machen. Und gerade der Diabetes hat mir da sehr geholfen. Denn auch bei der täglichen Zuckereinstellung gibt es nicht den perfekten Tag, sondern immer nur die Nähe zur Perfektion. Und das kann man gut auf das normale Leben projizieren."

Dabei weiß Timur ganz genau, wie schwer es sein kann, bei Rückschlägen die Motivation wiederzufinden. "Und sicherlich ist es auch so, dass ich je nach Rückschlag diesen auch erstmal zulasse und in ihm etwas verweile, weil das dazugehört." Eine gewisse Zeit des Selbstmitleids ist nach Timurs Überzeugung also völlig okay. "Aber gleichzeitig weiß ich auch, dass ich nicht zwei Wochen darin verharren kann, weil mir das einfach wertvolle Zeit raubt. Und daher ist es auch da wieder ein Annehmen, ein Akzeptieren der Situation." Um aus Tiefs wieder herauszukommen, hilft es Timur, sich kleine Ziele zu setzen: "Beim Knie war es, dass ich die Krücken irgendwann wieder weglegen kann. Beim Zucker ist es vielleicht eine Hypoglykämie weniger am Tag. Also kleine Ziele groß gewichten, feiern und sich selber mal loben. Dann läuft das ganz gut.“

Timurs Botschaft an Menschen mit Diabetes: „Du kannst alles schaffen!“

Dieselbe Motivation und Kraft, die Timur im Umgang mit Rückschlägen hilft und ihm Höchstleistungen ermöglicht, wünscht er auch anderen. Seine Antwort auf die Frage, was er Menschen gerne mitgeben würde, die gerade eine Diabetesdiagnose bekommen haben: „Jedem Kind, jedem Jugendlichen und jedem Erwachsenen, der an Diabetes erkrankt, würde ich versuchen, Hoffnung zu schenken und Motivation zu geben. Ich würde sagen: Es verändert sich eigentlich nichts, was deine Lebensträume und deine Ziele angeht. Du kannst alles schaffen. Das ist für mich das Allerwichtigste. Natürlich hast du jetzt einen neuen Begleiter in deinem Leben, der auch nicht mehr weggehen wird. Das zu akzeptieren kann eine Weile dauern. Aber das Wichtigste ist, sich klarzumachen, dass weiterhin alles möglich ist und man seine Ziele und Träume verwirklichen kann. Geh deinen Weg!“

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Quellen:

LBL021118 Rev001

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